Bei einfachen Anwendungen hat sich das Aufstreuen von Hartstoff – Zementgemisch auf den verdichteten, abgescheibten Boden bis zur Betonsättigung durchgesetzt.

Das Material wird dann mit weiteren Glättvorgängen in die Oberfläche eingearbeitet.
Es erfolgt eine Verbesserung durch die Reduzierung des w/z Wertes des Betons, sowie durch das Hartstoffmaterial selbst, welches mindestens den Anforderungen der DIN1100, Gruppe A, entsprechen sollte.
Die Auftragsmenge ist abhängig von der Schichtdicke. Diese reichen von 2 – 15mm.
Einstreuung 3 – 5 kg/m²
6mm Hartstoffestrich 13 kg/m²
8mm Hartstoffestrich 17 kg/m²
10mm Hartstoffestrich 21 Kg/m²
15mm Hartstoffestrich 32 Kg/m²
Das Einstreuverfahren ist bei richtiger Betonzusammensetzung zuverlässig anwendbar, entspricht jedoch nicht den Anforderungen der DIN 18 560 Teil 7.

Hartstoffestriche gemäß DIN 18 560 gibt es in drei verschiedenen Materialgruppen:
Gruppe A ist mineralisch, Gruppe M ist metallisch, Gruppe KS ist aus Elektrokor und Siliziumkarbid.
Die Verschleißfestigkeit steigt entsprechend von 5,0 cm³ /50cm² über 3,0 cm³ /50cm² bis 1,5cm³ /50 cm²
Werte der Eignungsprüfung gemäß DIN 52 108.
Die Dicke des Estrichs ist genormt und ist je nach Material unterschiedlich. Über die Verwendung der verschiedenen Materialien für die entsprechenden Anforderungen, beraten wir Sie fachgerecht.
Am gängigsten ist die Methode, den Estrich frisch in frisch auf den vorbereiteten Tragbeton aufzuziehen und zu glätten.
Es besteht auch die Möglichkeit den Hartstoffestrich auf eine vorhandene, erhärtete Betonoberfläche aufzubringen. In diesem Fall muss die Oberfläche vor dem Hartstoffauftrag kugelgestrahlt und danach mit einer mineralischen Haftbrücke versehen werden. Hierdurch wird der kraftschlüssige Haftverbund vom Hartstoff auf dem erhärteten Beton gewährleistet.

unnamed-9